September 2021 – Spätsommer Besuch

Fast schon traditionell der Europa-Park Besuch in der letzten Septemberwoche. Für gewöhnlich ist in dieser Zeit im Park nicht all zu viel los, eine stabile Wetterlage beschert uns hier häufig einen traumhaften Indian Summer und im Park selbst ist haben längst die Kürbisse Einzug erhalten und sorgen für schaurig-schönes Halloween-Feeling.

Nach den letzten beiden Family-Besuchen war ich heute zur Abwechslung mal wieder alleine im Park unterwegs. Ich brauchte auch mal wie ein bisschen mehr Adrenalin-Action. Glücklicherweise war die Rippenprellung größtenteils ausgestanden, so dass ich die wilden Bahnen im Prinzip ohne Schmerzen fahren konnte.

Europa-Park süchtig ist man, wenn das Navi bei freier Autobahn die Ankunftszeit auf 09:35 berechnet und man bereits um 09:15 sein Auto auf dem Parkplatz abgestellt. Strahlender Sonnenschein und bestes Spätsommerwetter erwarteten mich. Perfekte äußere Bedingungen für einen perfekten Tag.

Break on Through to the Other Side

Heute wollte ich mal ein paar Dinge anders machen, als bei meinen letzten Besuchen. Das ging schon bei der Wahl des Smartphones für die Fotos los, denn ich kramte tatsächlich noch einmal mein altes S7 heraus um die Fotoqualität mit der meines aktuellen S9 besser vergleichen zu können. Außerdem hatte ich dieses Mal eine Show fest eingeplant und wollte obendrein meinen kulinarischen Horizont im Park noch etwas erweitern. Dabei sollte der Fokus primär auf den Attraktionen liegen, die ich 2021 bisher ausgelassen hatte.

Den Anfang machte direkt der Zaubergarten im Schlosspark. Für mich tatsächlich eine der schönsten Ecken im Park, abseits des großen Trubels, wenn man mal ein bisschen die Ruhe sucht. Vor allem in den Morgenstunden, wenn die Sonne direkt herein versprüht dieser Teil des Parks eine wahrhaftig märchenhafte Atmosphäre.

Die erste Attraktion des Tages sollte dann die Oldtimer-Bahn werden, leider noch ohne die 3 witzigen Maiskolben, aus der Halloween-Deko.

Märchenwald – Ufer und die African Queen

Den Märchenwald benutze ich meistens nur als Durchgangsstation auf dem Weg nach Österreich, aber heute nahm ich mir ausnahmsweise mal die Zeit, die einzelnen Gebäude etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

So schaute ich mir nach meiner Fahrt mit dem Britischen Carousel zunächst einmal das Dornrösschen Schloss an, bevor ich einen Blick in Käthe Kruses Puppenausstellung riskierte. Sowohl das Schloss, als auch die Puppenausstellung waren ganz nett gemacht und es ist immer wieder faszinierend, dass man nach so vielen Besuchen im Park immer noch Ecken entdeckt, die man bisher nie so richtig wahrgenommen hatte. Der Märchenwald ist in der Tat sehr schön und vielleicht finde ich das nächste Mal dann auch die Zeit, mir den Film im Märchenwald-Kino anzuschauen.

Die African Queen wollte ich eigentlich nicht noch einmal fahren. Hatte die ja letzte Saison ebenfalls auf meiner Speisekarte und fand die Fahrt mit dem Mississippi-Dampfer dermaßen schnarchig, dass ich beinahe eingeschlafen wäre. Da 2022 das Abenteuerland eine Generalüberholung erhalten wird, und damit die Tage dieser Attraktion auch gezählt sind, gab ich der African Queen noch mal eine Chance und begab mich auf die finale Farewell-Route.

War okay. Aber im Gegensatz zur Dschungel-Floßfahrt, werde ich den Mississippi Dampfer nicht großartig vermissen.

Ägtschn made in Austria

Nach dem doch recht gemächlichen Start in den Tag, war nun endlich mal wieder ein bisschen mehr Action angesagt. Alpenexpress Enzian und Tiroler Wildwasserbahn traditionell im Doppelpack. Als Einstieg immer wieder Top, weil man da auch gleich merkt, wie gut man heute drauf ist und wie man die Fahrten dann so verträgt. Hatte schon ein bissl Bammel davor, aber die Rippe machte mit und es gab keinerlei Probleme.

Dafür gab es überraschenderweise sogar etwas Wartezeiten für die beiden Attraktionen, so zwischen 10-15 Minuten, was um diese Tageszeit in dieser Jahreszeit doch eher außergewöhnlich war. Ich stand am Alpenexpress sogar länger an, als später beim Can Can Coaster, was sicher auch nicht alle Tage vorkommt. Der Nässegrad der Wildwasserbahn hielt sich dieses Mal halbwegs in Grenzen, da hab ich 2021 doch schon deutlich mehr Wasser abbekommen.

Wie im Märchenwald nahm ich mir heute auch in der Zauberwelt der Diamanten deutlich mehr Zeit und entdeckte tatsächlich noch einige Szenen neu, die mir bei meinen bisherigen Durchgängen so noch gar nicht großartig aufgefallen sind. Immer wieder traumhaft, vor allem die einzigartige Musik 🙂

Welches ist euer Lieblingspart der Panorama-Bahn? Meiner eindeutig die Fahrt von Spanien nach Russland. Hier gab es früher sogar mal einen Dark-Ride Part in der Ecke. Heute fährt man halt an der Wildwasser-Bahn vorbei Richtung Holland und gerade dieser Teil gefällt mir ausgesprochen gut. Da darf man zur Abwechslung auch mal faul sein und sich von der guten alten Bahn etwas rumkutschieren lassen.

Over the Park and Far Away

Die Monorail-Bahn ist auch so ein elendiger Zeitfresser, den ich die bei meinen letzten Besuchen meistens ausgelassen oder höchstens mal als Transport-Mittel nutzte um schnell von Island zum Luxemburger Platz zu gelangen. Eigentlich schade, denn bei wunderbarem Wetter wie heute kann man dort auch richtig schöne Fotos schießen. Bei der Auswahl meiner Attraktionen war heute einfach Piano angesagt. Entspannen, Relaxen und genießen. Und da bietet sich die Monorail-Bahn einfach wunderbar für an.

Auf die Fahrt über den Park folgte dann das erste Rundfahrgeschäft des Tages. Der fliegende Holländer. Dürfte glaub ich meine Saison-Premiere gewesen sein. Die Koffikopjes waren schon im Halloween-Outfit dekoriert, so dass ich von denen doch lieber etwas Abstand gehalten habe. Die letzte Fahrt mit den Griezelkopjes ist mir ja nicht ganz so gut bekommen.

Batavia war heute auch wieder Schlange stehen angesagt, aber wenigstens hat man die Queue quer durch den holländischen Themenbereich jetzt scheinbar wieder nach innen verlegt. Auf Abstände wurde dadurch freilich nicht großartig geachtet, was mich aber als Geimpfter jetzt auch nicht sonderlich störte.

Nach dem Family bedingten Snorri-Overkill der letzten beiden Besuche mit insgesamt 5 Fahrten reichte heute die Eine Fahrt durch Trolldal vollkommen aus. Mehr war einfach nicht drin (Hatte sogar überlegt Snorri für heute mal komplett außen vor zu lassen, aber so ganz konnte ich auf die lustige Krake dann doch nicht verzichten).

Fjord Rafting war chillig heute, keinerlei Wartezeiten, nur gediegen nass. Spritzt das Wasser im Herbst da weniger, als im Hochsommer, oder kommt das einem nur so vor? Egal.

Floßfahrt erste Rund und Can Can Coaster letzte Reihe

In der Tat hatte ich heute zwei Runden Dschungel-Floßfahrt eingeplant. Fotos gibt es nur von der zweiten Fahrt, die erste Fahrt filmte ich dann durchgehend mit meiner GoPro. Werde die Videos die nächsten Tage hier auch mal hochladen. Hat es in den 40 Jahren meiner Europa-Park Karriere auch noch nicht gegeben, dass ich die altehrwürdige Floßfahrt zweimal an einem Tag gefahren bin.

Auf die Floßfahrt folgte die inzwischen obligatorische Can Can Coaster Runde. Also ab schnurstracks ohne große Umwege vom Abenteuerland über England ins schöne Frankreich. Auch hier mit 10 Minuten wirklich humane Wartezeiten und zum ersten Mal ging es ohne den Umweg durch die Schweiz direkt die Treppe zur Station hoch. Allerdings hatte ich dieses Mal das Pech in der letzten Reihe zu landen und da wird mir halt schlecht, ich kann’s nicht ändern. Okay, natürlich nicht so schlimm wie bei der Schiffschaukel aber so wirklich gut vertrage ich das einfach nicht mehr. Da muss ich bei der nächsten Fahrt strategisch sinnvoller vorgehen.

Danach begab ich mich dann zunächst mal wieder in ruhigere Bahnen, wodurch sich die Übelkeit dann auch schnell wieder gelegt hatte. Geisterschloss und Piccolo Mondo im italienischen Themenbereich, perfekt um den Magen wieder in Schwung zu bekommen 😀

Hände hoch oder ich schieße

Madame Freudenreich und die Dinos waren dann sozusagen die Ruhe vor dem Sturm, danach war ich wieder Adrenalin-Ready. Den Start machte der Matterhorn-Blitz in der Schweiz, bei dem ich auch so Rund 15-20 Minuten in etwa anstehen musste. Der hat halt bekanntermaßen nicht die aller höchste Kapazität, aber dafür lohnt sich das Anstehen dann doch. Zumindest in meiner persönlichen Rangliste hat der Matterhorn-Blitz der Schweizer Bobbahn inzwischen einfach den Rang abgelaufen. Mir gefällt vor allem der wackelige Aufzug im Dunkeln und der kleine Drop nach der ersten Kurve.

Die Bobbahn ließ ich dann aus, es folgte Poseidon. Normalerweise gehöre ich zu der Sorte Menschen die sich krampfhaft irgendwo festhalten müssen, so bald es in einer Attraktion steil nach unten geht. Warum es viele Leute gibt, die beim Achterbahnfahren auch noch wie bekloppt die Hände in die Höhe strecken, war für mich immer ein großes Rätsel. Jetzt hab ich es selbst mal ausprobiert und muss sagen, es rockt wie Hölle. Man kann das irgendwie gar nicht beschreiben sondern man muss es selbst ausprobieren. Zum einen steigert es zweifelsohne den Nervenkitzel, zum anderen ist das Fahrerlebnis intensiver, vor allem wenn man über den kleinen Airtime Hügel brettert.

Gegen Poseidon wirkt Pegasus von außen wie ein schlechter Witz. Aber mir wird trotzdem jedes Mal schlecht dabei. Sogar noch schlimmer, als beim Can Can Coaster in der letzten Reihe. Ist Übelkeit ein Grund, eine Bahn nicht zu fahren? Bei der Schiffschaukel und Kassandra definitiv ja, bei Pegasus oder Can Can Coaster ein klares Nein! Daher nahm ich auch die erste Pegasus Runde 2021 in Angriff.

Supr’ice with the Fire Tiger on Ice

Irgendwie hatte ich mit der Zeit etwas vertan, weil ich dachte die Fire-Tiger Show im Eistheater würde bereits um 14:30 starten, es sollte aber erst eine Stunde später losgehen. Was macht man nun gewonnen Zeit? Richtig, man rödelt erst einmal eine Runde durch Atlantis und stellt dabei eine neue persönliche Bestmarke mit über 50.000 Punkten auf. Damit hab ich den Highscore von meinem Sohnemann geknackt. Es gibt tatsächlich vor dem Drachen bereits einen roten Punkt, ich hab aber schon wieder vergessen, wo der sich genau befindet.

Der Flug des Ikarus ist ein Rundfahrgeschäft der harmloseren Sorte, von Übelkeit hier weit und breit keine Spur, dafür ist die Bahn viel zu langsam. Aber sie macht sogar halbwegs Spaß und ich wünsche mir, dass die Umzuge der Bauarbeiten der neuen Großachterbahn nicht von ihrem angestammten Platz verschwindet. Wäre wirklich schade.

Schlittenfahrt hatte ich ähnlich wie die Marionetten-Bootsfahrt dieses Mal nicht eingeplant. Irgendwann ist auch mal gut. Da ich aber weiterhin noch etwas Zeit totzuschlagen hatte, nahm ich sie dann doch wieder mit. Die bleibt halt ein guter Luckenfüller und liegt halt auch ziemlich zentral. Und obendrein ist die Fahrt ja auch relativ kurz und tut keinem weh. Ich gönnte mir noch einen Milchkaffee am Atlantis Snack und dann stand ich auch schon in der Schlange vor der Eis Show.

Dort herrschte im Gegensatz zum Theatro Besuch im Juni inzwischen freie Platzwahl. Maskenpflicht klar, aber kein Abstand mehr. Die Halle war gut gefüllt und die Stimmung wirklich ausgelassen. Und von der Show war ich durchaus beeindruckt. Weniger jetzt von der Handlung oder der Musik, aber von der Performance der Eiskunstläufer her durchaus. Kenne Eiskunstlaufen nur vom Fernsehen. Live in Aktion sieht das nochmal gänzlich anders aus. Sowohl vom Tempo, als auch von der Athletik her, da zieh ich meinen Hut.

Die Celtic Shadows in der Halloween Saison will ich mir dieses Jahr nicht entgehen lassen, ich freu mich schon drauf.

Bamboo Baai und Ehrenrunde

Hatte mir ja den Vorsatz für 2021, meinen kulinarischen Horizont im Europa-Park jetzt endlich mal zu erweitern und so wurde es aller höchste Zeit für meinen ersten Abstecher im neuen Bamboo Baai im niederländischen Themenbereich. Vor 10 Jahren wäre so etwas noch undenkbar gewesen, aber im Moment habe ich durchaus eine kleine, aber feine Schwäche für asiatische Küche.

Ich nahm mir eine Bowl mit Reis, Huhn und gelbem Curry und was soll ich sagen? War gut. Konnte nicht meckern. Kein Vergleich zu dem biederen Gyros aus der Mykonos-Taverne. Die Portion war üppig, bin gut satt geworden, hätte mir höchsten noch etwas mehr von der lecken Soße gewünscht, denn der Reis war unten dann doch ziemlich trocken. Vielleicht probiere ich das nächste Mal dann Nudeln aus. Die indischen Wochen im Spices haben mir aber besser gemundet, da kommt das Bamboo Baai nicht ganz heraus.

Die Location sucht natürlich ihresgleichen. Das Restaurant in seinem asiatischen Stil ist einfach perfekt in die Batavia-Piraten integriert. Wenn man kein Problem mit den Duftölen hat, könnte man dort stundenlang verweilen und den Booten zuschauen. Die ganze Dekoration, die Beleuchtung und natürlich die Musik sind absolut traumhaft geworden 🙂

Der erste Teil meiner Ehrenrunde mit vollem Magen bestand aus Piraten in Batavia, der Tiroler Wildwasserbahn und eine zweite Runde mit der Dschungel-Floßfahrt. Ich schließe nicht aus, dass ich die Dschungel-Floßfahrt dieses Jahr noch ein paar Mal fahren werde, der Abschied muss schließlich gebührend gefeiert werden.

It’s getting Dark Again

Als ITler lebt man sein Leben häufig getreu dem Motto: Wenn es beim ersten Mal nicht so recht klappt, dann probiert man es einfach noch mal und da die Wahrscheinlichkeit beim Can Can Coaster zweimal an einem Tag in der letzten Reihe zu landen doch eher gering ist (Hahaha), entschloss ich mich, zum Abschluss des Tages doch mal eine Runde mit der Dunkelachterbahn zu drehen.

Aber auch in der IT gibt es Tage, da ist einfach der Wurm drin, weil man irgendwie mit dem falschen Fuß aufgestanden ist und so war es auch bei meiner letzten Can Can Coaster Runde für diesen Tag.

Nein, ich saß so ziemlich in der Mitte, Reihe 3. Das war nicht das Problem. Aber schon die Fahrt nach oben kam mir merkwürdig vor, da dass Euro-Sat Theme insgesamt dreimal durchlief. Gefühlt war die Fahrt nach oben deutlich langsamer. Als es dann nach unten ging, fiel die komplette Innenbeleuchtung aus, was nicht weiter schlimm war, denn so fühlte sich die Bahn schon fast so an wie die gute alte Euro-Sat.

Doch dann besaß die Bahn die bodenlose Frechheit mitten auf halber Strecke an der Blockbremse plötzlich stehen zu bleiben. In tiefster Dunkelheit. Und da bekommt man dann in der Tat als Höhenängstler doch ziemlich mulmiges Gefühl. Ich hatte wirklich Schiss, dass das Licht angehen würde und wir diese komischen Wendeltreppen nach unten Laufen mussten. Zum Glück blieb das Licht aber aus, wir konnten nach einer kürzeren Unterbrechung dann mit halber Geschwindigkeit zurück zur Station fahren. Puuuuuuh.

Immerhin an dieser Stelle ein Lob an die Operator, die haben uns sogar noch mal eine Runde fahren lassen. Leider konnte ich zeitlich bedingt das Angebot nicht annehmen, da ich zwingend noch zum Lindt-Shop laufen musste. Unsere Vorräte zu Hause waren aufgebraucht, wir brauchten dringend Nachschub.

Finale – Becoming No.1

In Irland bin ich dieses Mal nichts gefahren, stattdessen standen Jim Knopf und die Elfenfahrt auf dem Programm, für die Marionettenbootsfahrt fehlte mir schlicht und ergreifend die Zeit und ich hatte auch keine sonderlich große Lust mehr mit der Bahn zu fahren.

So schön die Elfenfahrt im Frühjahr ist, wenn das Blumenmeer in den aller schönsten Farben erstrahlt, so melancholisch fühlt sich sich im Herbst und im Winter an. Keine Bahn im Park lebt so von dem Jahreszeitenwechsel, wie die Elfenfahrt. Meiner Meinung nach hätte die Elfenfahrt eine Überarbeitung wirklich nötiger, als die Dschungel-Floßfahrt, denn die komischen Pilze vor dem Glaspalast erblinden immer mehr. Und hoffen wir, dass die Trauerweide nächstes Jahr wieder Blätter schlägt.

Eigentlich sollte das Geisterschloss den Besuch dann abrunden, stattdessen blieb ich noch bei der italienischen Showbühne hängen, wo gerade Becoming No.1 angelaufen ist. Ist so eine Casting-Show Parodie, ganz nett gemacht und musikalisch wie im Europa-Park so üblich hervorragend performet. Zwei Shows an einem Tag. So was hat es bei mir bisher auch noch nicht gegeben.

Müde und erschöpft, mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge verließ ich den Park dann so gegen 18:30 und machte mich auf den Weg nach Hause, wo ich bedingt durch einen Unfall in der Baustelle, erst mal eine 40 Minuten im Stau stand. Da ärgerte ich mich schon, dass ich diese Zeit nicht noch irgendwo in und um den Park herum verbracht habe.

Fazit

Der Besuch Ende September bleibt für mich Pflicht. Ich mag diese Pre-Helloween Atmosphäre einfach, auch dass noch nicht alle Deko-Elemente in den Park integriert sind und dass eben noch nicht überall Monsters in the Dark und Co. läuft. Das hält die Spannung und die Vorfreude auf die Halloween-Saison hoch. Ähnliches erwarte ich vom Hallowinter, der dieses Jahr aller Voraussicht nach auch stattfinden wird.

Der Besuch heute unterschied sich doch massiv von meinen letzten Besuchen. Den Fokus mal auf andere Bahnen zu legen, die man schon lange nicht mehr gefahren ist, oder zur Abwechslung auch mal wieder eine Show zu besuchen hatte schon was. Man saugt viel mehr Parkatmosphäre auf und kann den Besuch auch besser genießen, als wenn man wie bekloppter von Attraktion zu Attraktion hetzt, weil man versucht, möglich viel mitzunehmen.

Leider ist meine Clubkarte nun endgültig abgelaufen und eine Verlängerung der Clubkarten ist nach wie vor nicht in Sicht. Das ist natürlich bedauerlich und bringt auch meine Planung für den Rest des Jahres etwas durcheinander. Dennoch nehme ich mir zumindest mal vor, die Halloween-Saison Ende Oktober noch mitzunehmen, selbst wenn ich für ein Tagesticket dann 60€ hinblättern muss.

Was Hallowinter und/oder Winterzauber angeht, bin ich noch komplett unschlüssig. Eine neue Clubkarte würde hier die Entscheidung doch deutlich vereinfachen. Aktuell spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, den Holiday Park im Herbst zu besuchen. Auch so ein Park, den ich das letzte Mal vor 20 Jahren gesehen habe.

Schaun mer mal

Top 3 Attraktionen:
1. Wasserachterbahn Poseidon
2. Piraten in Batavia
3. Euro-Sat Can-Can Coaster

Attraktionen Gesamt: 25
Anzahl Schritte: 14657
Kilometer: 11,45 km

Details:September 2021: Kurz vor der Halloween-Saison